“Summer Black Friday”- Event

Endkonsumenten würden durchschnittlich 360 Euro ausgeben I Juli 2020 erstes “Summer Black Friday”- Event.

Erstmals wurden Unternehmer und Endkonsumenten parallel zu ihrer Einstellung zu einem Abverkaufs-Event im Sommer, ähnlich dem etablierten Black Friday, befragt. Laut der aktuellen Erhebung mit rund 1.110 deutschen Verbrauchern würden etwa 84 Prozent an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Etwa 60 Prozent der rund 110 befragten Online-Händler sehen eine Umsatzsteigerung, und etwa 50 Prozent den Lagerabverkauf als Vorteile für ein Sale-Event im Sommer. Bestärkt durch die Ergebnisse dieser Umfrage organisiert die Black Friday GmbH ab 30. Juli 2020 den ersten “Summer Black Friday”.

Rund 75 Prozent der befragten Händler sind der Meinung, dass seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie die Akzeptanz der Bevölkerung für Online-Shopping von Produkten und Dienstleistungen gestiegen ist. “Online-Käufe haben aufgrund der Corona-Krise deutlich zugelegt”, erklärt Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. “Die Zahl der Konsumenten, die bisher Ressentiments gegen Internetkäufe hatten, ist deutlich zurückgegangen. Neukunden haben aufgrund der reduzierten sozialen Kontakte erstmals online gekauft und die Erfahrung gemacht, dass der Einkauf reibungslos funktioniert. Diese Kundengruppe wird auch künftig Online-Käufe tätigen”, so Kreid.

Stärkung des heimischen Handels

Rund 58 Prozent der deutschen Onlinehändler schätzen, dass große amerikanische Handelskonzerne durch gezielte Abverkaufs-Aktionen im Sommer – etwa dem jährlichen Amazon Prime Day – weiterhin deutliche Umsatzsteigerungen erzielen werden. “Aus diesem Grund würden mehr als 47 Prozent der deutschen Händler ein Verkaufsevent im Sommer, ähnlich dem jährlichen Black Friday Sale im November, begrüßen. Das könnte einen deutlichen Impuls für den aktuell leidenden heimischen Handel darstellen”, informiert Kreid. “Verstärkt wird die Situation derzeit sicherlich auch durch die Corona-Situation. Viele Händler konnten ihre Geschäfte wochenlang nicht öffnen, und aufgrund der Unsicherheit wurden viele Einkäufe verschoben. Das hat zu vollen Lagern und unverkauften Kollektionen geführt”, erklärt Geschäftsführer Kreid. Rund 50 Prozent der befragten Händler sehen deshalb ein Verkaufsevent als gute Möglichkeit, ihre Lagerbestände zu reduzieren. Mehr als 47 Prozent nannten die Gewinnung von Neukunden, rund 24 Prozent eine Umsatzsteigerung je Kunde, rund 26 Prozent einen positiven Impuls für ihr Unternehmen und rund 16 Prozent die Auslastung bzw. Sicherung von Arbeitsplätzen als Vorteile einer Verkaufsveranstaltung.

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