Die landesweite kommunale Einkaufsgenossenschaft KoPart macht das möglich

Allianzen im Einkauf machen in wirtschaftlicher, strategischer und qualitativer Hinsicht Sinn. Ganz besonders bewähren sie sich in Zeiten der Krise. Ein schönes Beispiel hierfür ist „KoPart“, die landesweite Einkaufsgenossenschaft des Städte- und Gemeindebundes NRW. Bereits 2015, nur wenige Monate nach dem Start in 2014, wurden durch KoPart für ihre Mitglieder, Städte und Gemeinden in NRW,  Refuge – Rahmenverträge am Markt abgeschlossen. Matratzen, Bodenschutz, Mobiliar, Hausrat und viele andere dringend für die Flüchtlingsunterbringung benötigen Güter waren damit landesweit und zeitnah über das Einkaufsportal der TEK-SERVICE AG aus Lörrach in Baden-Württemberg abrufbar. Seither werden Sortimente systematisch entwickelt, gebündelt und durch KoPart ausgeschrieben. Einkauf, Ausschreibung und Vergabe sind eng miteinander verzahnt. Das ist nicht nur rechtssicher, sondern auch wirtschaftlich, wie eine Auswertung aus dem Frühjahr 2020 zeigt. Die 10 meistgekauften Artikel aus dem Gesamtsortiment der KoPart wiesen einen Jahresumsatz in Höhe € 180.724,55 aus. Im Vergleich hierzu hätten diese Top Ten, beispielsweise über einen gängigen US Marktplatz, situativ bzw. im Einzelfall bestellt, mit € 290.378,64 zu Buche geschlagen.

Entschlossenes Handeln hatte sich damit nicht nur in der Krise 2015 bewährt, sondern auch gleich zu Beginn der Pandemie. Das Sortiment konnte durch die Experten der KoPart bereits im Frühjahr 2020 durch  Masken und Hygieneartikel erweitert werden. Städte und Gemeinden waren damit in der Lage, frühzeitig dringend erforderliche Artikel zu bestellen.  Auch im Herbst 2020 reagierte KoPart prompt. Bund und Land hatten zwar erhebliche Fördermittel für die digitale Sofortausstattung der Schulen bereitgestellt; tatsächlich lag die große Herausforderung in der „Steuerung“ der Endgeräte an die Bedarfsträger zu Hause. Auf Grund der Erfahrungen im Umgang mit Digitalisierung in Einkauf und Vergabe war es KoPart effizient möglich, europaweit mobile Endgeräte für Schüler und Lehrkräfte auszuschreiben und über TEK-Portal landesweit zum Abruf bereitzustellen. Das Ergebnis, bzw. das Interesse der Mitglieder übertraf die kühnsten Erwartungen der KoPart. Dementsprechend sind weitere Pandemierelevante Sortimente in Ausarbeitung; die nächsten Ausschreibungen stehen bereits an. Heute bestellen 71 Kommunalverwaltungen aus 21 Rahmenverträgen der KoPart. Tendenz steigend.

Erfahren Sie mehr unter: https://www.kommunen.nrw/presse/pressemitteilungen/detail/dokument/80000-tablets-fuer-schulen-in-nrw.html

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